Tipps

Einwinterung von Fahrzeugen

Folgende Maßnahmen treffen, um Standschäden oder Problemen bei der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr vorzubeugen:

  1. Das Fahrzeug sollte gründlichst gereinigt werden (nicht mit Hochdruckreinigungsgeräten!).
  2. Danach alle Metallteile mit Korrosionsschutzmittel behandeln, ebenso für alle lackierten wie unlackierten Verkleidungsteile und Gummis die dementsprechenden Pflegemittel benutzen.
  3. Kraftstofftank auffüllen um Korrosion zu verhindern, Kraftstoff aus Vergaser ablassen, um Kondensation bzw. Ablagerungen zu vermeiden.
  4. Die Batterie muss frostfrei  gelagert und regelmäßig nachgeladen werden.
  5. Schmieren aller Seilzüge und Gelenkstellen der Hebel ebenso die Zylinderlaufbahn (durch die Zündkerzenöffnung).
  6. Reifenluftdruck erhöhen, um Standplatten zu vermeiden.
  7. Das Fahrzeug sollte in einem trockenen Raum gelagert werden und zumindest mit einer wetterfesten Plane abgedeckt werden. Im Zubehörgeschäft wird „Laternenparkern“ eine korrosionsschützende Winterplane angeboten.
  8. Kühlmittelfrostschutz prüfen ggf. korrigieren.

Frühjahrsinbetriebnahme nach Wintereinlagerung

So wie Ihr Fahrzeug für den „Winterschlaf“ vorbereitet wurde, muss er zum Saisonstart wieder „fit“ vorbereitet werden.

  1. Batterie laden und einbauen.
  2. Kraftstoffsystem
    - Bei Standzeit von mehr als 3 Monaten, den Kraftstoff aus dem ganzen System (auch Tank!) erneuern.
    - Vergaser-/Schwimmerkammer in jedem Fall spülen.
  3. Alle Seilzüge, Gelenkstellen und Hebel auf Funktion prüfen und ggf. schmieren.
  4. Reifenluftdruck prüfen und korrigieren.
  5. Bremsanlage auf Funktion, Freigängigkeit und Dichtigkeit prüfen.
  6. Beleuchtung und elektrische Anlage auf Funktion prüfen, Steckkontakte evtl. mit Kontaktspray behandeln.
    Motor starten, warm laufen lassen, auf Dichtigkeit prüfen (Kraftstoff und Öl), kurze Einfahrzeit gewähren.

Frühjahrsinspektion nach Winterbetrieb

Genau wie eine Inspektion vor dem Winterbetrieb, muss auch nach dem Betrieb im Winter, an Ihrem Fahrzeug eine Frühjahrsinspektion durchgeführt werden.

  1. Das Fahrzeug sollte gründlichst gereinigt und von Streusalzresten gesäubert werden (nicht mit Hochdruckreinigungsgeräten).
  2. Eventuell entstandene Korrosion behandeln. Blanke Metallteile konservieren, ebenso für alle lackierten wie unlackierten Verkleidungsteile und Gummis die entsprechenden Pflegemittel benutzen.
  3. Bremsen auf Funktion bzw. Freigängigkeit der Bremskolben, Schwimmsättel und Bremsbeläge auf den Haltestiften prüfen.
  4. Ölstand von Motor und Dichtigkeit des Systems prüfen.
  5. Zündkerze kontrollieren. Bei verwendeter „Winterkerze“, diese gegen eine Originalkerze  tauschen.
  6. Federelemente auf Funktion und Dichtigkeit prüfen.
  7. Alle Seilzüge, Gelenkstellen und Hebel auf Funktion prüfen und schmieren.
  8. Vergaser: Schwimmerkammern spülen. Einstellungen prüfen und evtl. einstellen.
  9. Beleuchtung/elektrische Anlage auf Funktion und Beschädigung prüfen. Steckkontakte evtl. Mit Kontaktspray behandeln.
  10. Reifen: Luftdruck und Profil prüfen.
  11. Lagerspiel bzw. Freigängigkeit von Radlagern und Lenkkopflager prüfen.

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